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Donnerstag, 17. November 2016, 12:29

Das WBF und der Kulturverein „Alte Schule„

Wir haben uns jetzt mehrfach mit dem Vorstand des Kulturvereins „ Alte Schule „ getroffen. Dabei ging es uns einerseits um eine Weiterführung des für unseren Ort ausgezeichneten kulturellen Angebots und andererseits um die Finanzierung des Betreibens und der Bewirtschaftung der vielfältigen Veranstaltungen.

Kultur kostet Geld!

Ursprünglich wollte der Verein die Betriebskosten selber tragen. Das erwartete der ehemalige Bürgermeister, Dr. Vogel, und so wurde ein entsprechender Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Kulturverein geschlossen. Das WBF sah das damals sehr kritisch. Durch eine geschickte Vereinstätigkeit gelang es dem Verein, die Einnahme- und Ausgabeseite einigermaßen ausgeglichen zu gestalten. Jetzt kann der Verein die Betriebskosten nicht mehr zahlen und abendliche private Veranstaltungen durch Vermietungen nicht mehr durchführen. Anwohner beklagten berechtigt den ruhestörenden Lärm.

Jetzt fehlt Geld. Deshalb beantragte der Kulturverein eine Summe von 10 000€, um das Niveau der kulturellen Arbeit halten zu können. Davon entfallen rund 7000€ auf die Betriebskosten. Also hatte sich der ehemalige Bürgermeister , Dr. Vogel , geirrt. Das WBF hatte recht mit ihren anfänglichen Vermutungen, dass die Betriebskosten nicht vom Kulturverein selbst getragen werden können. In unseren Gesprächen mit der Leitung des Kulturvereins bestand eine Einvernehmlichkeit. Das WBF schätzt nicht nur die engagierte Arbeit des Kulturvereins, sondern möchte, dass die Veranstaltungen mit dem gleichen Niveau weiter geführt werden. Daher unterstützen wir selbstverständlich das Ansinnen des Vereins um eine Förderung in oben genannter Höhe.

Es geht uns aber auch um gleiche Voraussetzungen für den Betrieb des alten Schulgebäudes, das auch vom Verschönerungsverein genutzt wird. So muss ein neuer Vertrag her, der sowohl die Interessen des Verschönerungsvereins als auch die des Kulturvereins erfüllt. Das kann unserer Meinung nicht vor 2018 passieren. Darüber herrschte in den Gesprächen auch Einigkeit.

Das WBF wird die erwünschte Summe von 10 000€ in der Haushaltsstelle für die Vereinsförderung akzeptieren.